Franzhilf

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Ihr Vertrauen macht unser gemeinsames Wirken möglich

Sie kann es nicht fassen! Der Schock steht ihr ins Gesicht geschrieben. Die 21-jährige Studentin aus Weißrussland steht am Schwarzen Brett des Lehrstuhls für Öffentlichkeitsarbeit an der Staatlichen Universität in Minsk. Auf einer Liste steht hinter ihrem Namen: „ausgeschlossen“. Eine Welt bricht zusammen. Das ist ein vernichtendes Urteil. Weil die Studentin als Wahlbeobachterin arbeitet und an mehreren Menschenrechtsprojekten mitwirkt, wird sie vom Staat kurzerhand exmatrikuliert. Begründet wird der Ausschluss mit schlechten Noten, dabei gehört sie zu den Besten ihres Jahrgangs.

Sie ist nicht die einzige. Jugendliche in Weißrussland werden von Universitäten, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zwangsverwiesen, wenn sie sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Was folgt, ist der Absturz, weil sie, sozial geächtet, in einer vom Staat kontrollierten Gesellschaft keine Chance haben, einen Arbeitsplatz zu finden.

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Das Fest der Verständigung und Einheit in der Vielfalt

Mut und Zuversicht schenken

Lebhaft kann ich es mir vorstellen, das Brausen vom Himmel, am fünfzigsten Tag nach dem Osterfest: Ein mächtiger Wind stürmt durch das Haus, alles gerät in Verwirrung und Aufregung. Was für ein gewaltiges Szenario, und schließlich ergießt sich der Heilige Geist wie in Feuerzungen über die Menschen. Und das nicht etwa im Tempel, sondern in irgendeinem beliebigen unscheinbaren Haus - weil ja der Geist weht, wo immer er will.

Er erfüllt alle mit innerer Freiheit und Kraft. Und das Feuer des Geistes beginnt in ihnen zu brennen. Sie gehen hinaus und reden in allen möglichen Sprachen und werden verstanden. Wie wunderbar diese Vorstellung, eine ersehnte Vision gerade auch für unsere Zeit! Das Pfingstfest, das wir in wenigen Tagen feiern, ist das Fest der Verständigung und Einheit in der Vielfalt.

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Papst Franziskus empfängt Projektpartner aus Aleppo

FRANZ HILF unterstützt Franziskaner vor Ort


Papst Franziskus und Dr. Emile Katti
Papst Franziskus hat den Chefarzt des Krankenhauses „Al-Rajaa“ in Aleppo, Dr. Emile Katti, zu einem Gespräch empfangen. Dr. Katti konnte von der Situation der Menschen in Aleppo berichten und wurde von Papst Franziskus dazu ermutigt, sein Engagement für die Menschen in der zu großen Teilen zerstörten Stadt fortzusetzen.

Das Krankenhaus „Al-Rajaa“ befindet sich in Trägerschaft der Franziskaner und ist eines der ganz wenigen überhaupt noch funktionstüchtigen Krankenhäuser in Aleppo. Bereits vor dem Krieg hatte das Krankenhaus einen sehr guten Ruf und ist nun zu einem wichtigen Anlaufzentrum für Opfer des Bürgerkrieges geworden


Franziskaner im zerstörten Aleppo
FRANZ HILF unterstützt die Arbeit der Franziskaner vor Ort und hat u.a. Mittel für Lebensmittel und medizinische und elektrische Geräte bereitgestellt.
Immer noch sind zehntausende Menschen in Aleppo eingeschlossen und warten auf ihre Evakuierung. Die Franziskaner sind vor Ort geblieben und tun ihr Möglichstes um zu helfen.

Zur ihrer täglichen Arbeit gehören in Aleppo auch Hausbesuche bei den Familien und die Reparatur der durch Mörsergranaten oder Bomben zerstörten Wohnungen und Häuser. Diese Hilfe ist für die Menschen vor allem psychologisch enorm wichtig und erhält den Glauben und Mut nicht aufzugeben.

Papst Franziskus: Enzyklika „Laudato si“

Die am 18. Juni 2015 im Vatikan veröffentlichte neue Enzyklika von Papst Franziskus stößt auf weltweit verbreitetes Interesse, aber auch auf Kritik. Den einen spricht der Papst aus dem Herzen, indem er die Sorgen um das gemeinsame Haus der Erde aufnimmt, anderen kommt er in die Quere; ihre ökonomische Pläne und ihr Verhalten werden als globaler Schadensfall benannt, wenn nicht umgehend Denken und Handeln auf die Existenz aller Menschen ausgerichtet wird.

Wir verstehen die Enzyklika nicht bloß als Appell in den politischen und ökonomischen sowie ökologischen Schaufenstern, auch nicht nur gerichtet an die globalen Verantwortungsträger. Sie betrifft das Denken und Handeln jedes Menschen – im Blick auf eigenes Verhalten und im Blick auf die fatale Auswirkung gedankenloser Praxis in der täglichen Sorglosigkeit im Verbrauch von Ressourcen jeder Art.

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Franziskaner Österreich und Südtirol