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Papst Franziskus: Enzyklika „Laudato si“

Papst Franziskus stellt an den Anfang seiner Enzyklika Worte aus dem Sonnengesang des heiligen Franziskus von Assisi. Die Missionszentrale der Franziskaner fühlt sich in ihrem Auftrag bestätigt: Unter den jährlich mehreren Hundert Projekten, die die Missionszentrale unterstützt, sind nicht wenige mit ökologischer Relevanz: exemplarisch sind Solaranlagen und Aufforstung in Afrika, Initiativen zur Rettung des natürlichen Lebensraumes für Indios in Lateinamerika sowie gegen den Raubbau an Wäldern und Bodenschätzen.

Der Sonnengesang des heiligen Franziskus von Assisi ist ein Gebet – mehr als ein fröhlich gesungenes Lied. Er inspiriert zur Dankbarkeit gegenüber Gott, der uns mit der Erde eine überwältigende Schöpfung anvertraut hat.

Franziskus von Assisi
Ein Mensch hat begriffen, was Nähe und Zartheit.
Wer ihm begegnete, war ihm Schwester, Bruder.
Ergriffen war er in Ehrfurcht und Takt.
Nichts wollte er im Griff haben.
Nichts haben, nur lieben.
Menschen. Die Menschen. Alle. Jeden.
Geschöpfe. Die Geschöpfe. Alle. Alles.
Frei war er.
Arm war er
nicht.
Nahe war er.
Wenn jeder und jede und alle und alles von Gott kommt,
dann könnte es sein, dass wir einander näher kommen
und begreifen:
Einer - viele - wir – Mutter Erde – Schwester Sonne – Schwester Wasser.

Franziskaner Österreich und Südtirol