Franzhilf

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Auf dem Weg von Assisi nach Greccio

So entstand die Idee der lebenigen Grippe

Spürbar und erfahrbar machen wollte auch Franz von Assisi die Ankunft Gottes in Armut und Einfachheit. Er wollte mit eigenen Augen sehen, wie Gott als Mensch, als kleines schutzbedürftiges Kind in die Welt gekommen ist. Franziskus befand sich in den ersten Dezembertagen zu Fuß auf dem Weg von Assisi nach Greccio, um dort seine Brüder in der Einsiedelei zu besuchen. Etwa auf halber Strecke kam ihm die Idee der lebendigen Krippe. Er eilte nach Greccio und besprach seine Vorstellungen mit einem Freund. In einer kleinen Felsgrotte über Greccio sollte die Krippe entstehen. Etwas Heu in einem Trog, Ochs und Esel wurden hinaufgeführt, Kerzen und Fackeln gaben Licht. So entstand die schlichte, aber lebendige Krippe. Das hatte es noch nicht gegeben. Es war eine besondere Weihnachtsfeier im Jahr 1223. Die Bewohner von Greccio und der Umgebung strömten zur Felsgrotte, beteten und sangen und sahen, wie Jesus Christus in die Welt gekommen ist.

Liebe Freunde von FRANZ HILF, weltweit leiden viele Menschen unter Kälte und Armut. Sie erwarten tagtäglich, dass Neues geboren wird. Sie ersehnen eine spürbare Besserung ihres Lebens, um dann verändert in eine andere Zukunft gehen zu können. Ich bitte Sie um Ihre Mithilfe, damit die Kinder in Bolivien, in der Vojvodina und in Angola, die Armen in Bosnien und die Mädchen und Frauen in Indien Schutz und Nächstenliebe erfahren.

Ich danke Ihnen für Ihre Berührbarkeit gegenüber unseren Mitmenschen in Not und wünsche Ihnen und Ihren Lieben von Herzen im kommenden Advent einen lichtvollen Weg, der nach Innen führt.

In Verbundenheit

Ihr
P. Oliver Ruggenthaler OFM

FRANZ HILF -
Franziskaner für Menschen in Not

Rundbrief November 2017

Franziskaner Österreich und Südtirol