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Danke für Ihre Empfindsamkeit und Unterstützung unserer Mitmenschen in Not

Der Advent steht unmittelbar vor der Tür, die Zeit der freudigen Erwartung der Geburt des Gottessohnes in unserer Welt. Das Leben will er mit uns teilen und gerade denen Hoffnung schenken, die auf der Schattenseite stehen. Die sinnvollste Vorbereitung auf Weihnachten liegt wohl im Blick auf die Menschen in Not, denn Teilen bewegt, vom Dunkeln ins Licht! 

Was mich heuer ganz besonders berührt und betroffen macht, ist das Schicksal der Menschen nach den furchtbaren Erdbeben in Mittelitalien. Sie haben ihre Häuser, Schulen, Kirchen, all ihr Hab und Gut, ja ihre Heimat verloren. Manche müssen auch Tote beklagen. Oder die Menschen auf Haiti, denen gleiches widerfuhr, als sie im letzten Monat von einem furchtbaren Hurrikan heimgesucht wurden.

„Wir stehen an Eurer Seite“, war unsere sofortige Nachricht an die Mitbrüder in den betroffenen Gebieten Italiens. Sie werden die franziskanische Hilfe in Umbrien, der Heimat unseres Ordensgründers Franz von Assisi, koordinieren.

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Papst Franziskus: Enzyklika „Laudato si“

Die am 18. Juni 2015 im Vatikan veröffentlichte neue Enzyklika von Papst Franziskus stößt auf weltweit verbreitetes Interesse, aber auch auf Kritik. Den einen spricht der Papst aus dem Herzen, indem er die Sorgen um das gemeinsame Haus der Erde aufnimmt, anderen kommt er in die Quere; ihre ökonomische Pläne und ihr Verhalten werden als globaler Schadensfall benannt, wenn nicht umgehend Denken und Handeln auf die Existenz aller Menschen ausgerichtet wird.

Wir verstehen die Enzyklika nicht bloß als Appell in den politischen und ökonomischen sowie ökologischen Schaufenstern, auch nicht nur gerichtet an die globalen Verantwortungsträger. Sie betrifft das Denken und Handeln jedes Menschen – im Blick auf eigenes Verhalten und im Blick auf die fatale Auswirkung gedankenloser Praxis in der täglichen Sorglosigkeit im Verbrauch von Ressourcen jeder Art.

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Franziskaner Österreich und Südtirol